Der deutsche Dirigent Elias Grandy hat in der vergangenen Spielzeit mit höchst erfolgreichen Debuts in den USA und Japan den Grundstein für eine internationale Karriere gelegt. In beiden Ländern führten seine Auftritte zu umgehenden Wiedereinladungen in den kommenden Spielzeiten.

 

Zuhause in Oper und Konzert leitet Elias Grandy seit 2015 das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg als Generalmusikdirektor. Dort und andernorts dirigiert er ein breites Repertoire von Mozart bis zu zeitgenössischer Musik, das von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wird.

 

Elias Grandy studierte Dirigieren, Musiktheorie und Violoncello an den Hochschulen in Basel, München und Berlin. Ein erstes Engagement führte ihn als 1. Kapellmeister ans Staatstheater Darmstadt nachdem er zuvor einige Jahre Berufserfahrung beim Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks und an der Komischen Oper Berlin sammelte.

 

Ebenfalls 2015 gewann er den internationalen Sir Georg Solti-Wettbewerb in Frankfurt, woraufhin er regelmäßig zu renommierten Orchestern wie dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Museumsorchester Frankfurt, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Qatar Philharmonic Orchestra, dem Bundesjugendorchester, den Bremer Phiharmonikern und dem HR-Symphonieorchester eingeladen wird.

 

In der Oper dirigierte Elias Grandy zuletzt mit großem Erfolg Elektra an der Minnesota Opera in Minneapolis und Carmen an der Opera Nikikai in Tokio. An der Oper Frankfurt gab er 19/20 sein Debut mit A Village Romeo and Juliet.

 

In der Saison 20/21 ist er in Heidelberg neben den Philharmonischen Konzerten mit Don Carlo und Lulu zu erleben und leitet zum ersten Mal die Staatskapellen in Weimar und Halle. Wiedereinladungen führen ihn u.a. zurück in die USA und ans Pult des HR-Symphonieorchester. Den Sommer 2021 verbringt er wieder mit dem Bundesjugendorchester, diesmal mit der Oper Carmen und einem symphonischen Programm.